Achtsamkeit mit der Stunde der Wintervögel

Wünschst du dir öfter mehr Zeit für dich? Gibt dir die Natur Kraft und kommst du mit ihr zur Ruhe? Braucht es manchmal Gelegenheiten, dir wirklich Zeit für dich zu nehmen? Dann gibt es in den nächsten Tagen eine wunderbare Möglichkeit für dich, dir selbst selbst eine achtsame Auszeit zu nehmen und im Hier und Jetzt zu sein.

Vom 5. bis 7. Januar 2024 findet die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt. Liest du diesen Artikel nach dem genannten Zeitraum, spricht nichts dagegen, dir diese inspirierende Auszeit dennoch zu nehmen.

Wintervögel

Was ist die Stunde der Wintervögel?

Bei der Stunde der Wintervögel geht es darum eine Stunde lang Vögel zu beobachten. Egal ob vom Küchenfenster aus, im Garten, bei einem Spaziergang im Park, am Futterhäuschen oder auf dem Balkon. Dabei zählst du vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen. Notiere dabei von jeder Vogelart die höchste Anzahl, die in diesem Zeitraum gleichzeitig zu sehen war. Sprich, wenn du am Futterhaus einmal drei Spatzen gleichzeitig gesehen hast und später fünf Spatzen gleichzeitig, so zählt die Beobachtung mit fünf Spatzen. Damit werden Doppelzählungen vermieden.

Deine Beobachtungen kannst du der NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) und dessen bayerischen Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) mitteilen. Mit dieser Aktion möchten die Initiatoren, ein möglichst genaues Bild von der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern gewinnen. Dabei geht es vor allem darum, Häufigkeiten und Trends von Populationen zu ermitteln. So werden neue Kenntnisse zur Entwicklung einzelner Vogelarten sowie zu regionalen Unterschieden gewonnen.

 

Wie kann ich dabei auftanken und achtsam sein?

Deine Achtsamkeit wird durch Konzentration und Aufmerksamkeit geschult. Um bei der Aktion Stunde der Wintervögel mitzumachen, bist du sowohl konzentriert als auch aufmerksam.

Suche dir zunächst einen Platz, von dem du die Beobachtung entspannt machen kannst. Schnapp dir Zettel und Stift und starte deine Beobachtung. Du zählst und benennst die Vögel, die du sieht. Egal welche Tiere du siehst, du nimmst sie einfach wahr ohne zu bewerten – keine Bevorzugung einer Vogelart, keine Abwertung einer anderen Vogelart. In diesem Moment bist du nicht im stressigen Alltag, nicht im anstrengenden Job, denkst nicht an mögliche körperliche Leiden und bist auch nicht in Gedankenkarussellen gefangen. Du bist einfach da und beobachtest die Vögel. Du bist ganz im Hier und Jetzt.

Konzentration, Beobachten, Benennen und das Nicht-werten sind unter anderem Elemente der Achtsamkeit. Wenn du merkst, dass du in den Gedanken doch abschweifst und für einen Weile unachtsam warst, so ist das völlig in Ordnung. Das Erkennen und Bemerken des Abschweifens ist ein wichtiger Augenblick. Freue dich, wenn du diesen Moment bemerkst und lenke deine Aufmerksamkeit wieder auf die Beobachtung.

Hat dein Gehirn eine „Pause“ von all den Gedanken an Situationen aus der Vergangenheit oder an mögliche Szenarien in der Zukunft, erfährt dieses eine Ruhepause, entspannt und erholt sich.

 

Was bringt mir Achtsamkeit im Alltag?

Im stressigen Alltag ist Achtsamkeit sehr selten. Oft sind die Gedanken bereits beim Aufwachen am Morgen schon bei den Dingen, die am Tag anstehen, oder sie kreisen um eine bestimmte Situation, die innere Unruhe, Sorgen oder Unwohlsein auslöst. In Zeiten mit hoher Belastung in Job- und Privatleben ist es besonders wichtig, achtsam zu sein und den Autopiloten abzustellen.

Mit Achtsamkeit entwickelst du positive Qualitäten. Das haben bereits wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigt. Dein Blutdruck senkt sich, das Stressempfinden wird reduziert und du fühlst dich langfristig besser, gesünder und stärker.

Bei der Achtsamkeit wird der Blick auch nach innen gerichtet: Wie geht es mir? Was spüre ich? Was brauche ich? Um sich selbst besser beobachten zu können, helfen „Übungen“ wie das konzentrierte Beobachten der Wintervögel, bei dem die Aufmerksamkeit länger auf ein oder mehrere bestimmte Objekte gerichtet wird. Klappt eine Beobachtung im Außen, wird es früher oder später auch mit dem Blick nach innen klappen.

Beim Blick nach innen – auf eigene Gefühle, Gedanken, körperliche Wahrnehmungen oder Emotionen – heißen wir alles freundlich willkommen. Wir nehmen an, was ist – ohne zu bewerten, zu deuten und zu analysieren. Es geht um das Verweilen im gegenwärtigen Moment und darum Körper und Geist in Übereinstimmung zu bringen.

 

Deine Change auf mehr Wohlbefinden

Möchtest du mehr zur Achtsamkeit erfahren und öfter aus dem Autopiloten aussteigen, Gedankenkarusselle abschalten, Stress, Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder andere Leiden verringern und langfristig ganz hinter dir lassen, dann sei bei einem der nächsten Kurse dabei. Mit einer achtsamen Lebensweise entwickelst du automatisch ein klareres Verständnis davon, wie Gedanken und Gefühle unsere Lebensqualität beeinflussen. Täglich meditieren ist vielleicht für viele schwer umsetzbar, jedoch können schon kleine Achtsamkeitsübungen, die du in deinen Alltag integrierst, deine Gesundheit stärken.

 

„Ich will am Ende meines Lebens nicht feststellen, dass ich es nur
der Länge nach gelebt habe. Ich will es auch in seiner Breite leben.“
Diane Ackerman

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